Schulkonzept Sekundarstufe I

Der Lebens- und Lernort Schule –
so organisieren wir Unterricht in der Sekundarstufe I

Die Umsetzung unserer pädagogischen Zielsetzungen versuchen wir im Schulalltag dadurch zu konkretisieren, dass wir der Schülerschaft einen auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Orientierungsrahmen bieten. Dadurch sollen Möglichkeiten der Aufarbeitung emotionaler und psychosozialer Bedürfnisse geschaffen werden.
Überschaubare Lernbedingungen, wie z.B. eine eng begrenzte Anzahl von Mitschülerinnen und Mitschülern, sind ebenso Bestandteil des Orientierungsrahmens wie die von den Jugendlichen mitgestalteten Lernräume.

Die Grundlagen und Gelingensbedingungen unserer Förderung liegen im Aufbau und in der Stabilisierung tragfähiger emotionaler Beziehungen in Schulgemeinschaft und Lerngruppe. Im Einzelnen orientiert sich die Organisation unserer pädagogischen Arbeit an folgenden Rahmenbedingungen:

  • Lerngruppen mit durchschnittlich 10 Schülerinnen und Schülern
  • Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer als Voraussetzung einer tragfähigen emotionalen Basis
  • Individuelle Förderung, teilweise Individuation und Einzelförderung • Projekt- und lebensweltorientierter Unterricht
  • Wochenplanarbeit als Instrument der Verselbständigung und Individualisierung
  • Alternative Lernorte und Angebote
  • Förder- und Stützunterricht
  • Individuell und zeitlich abgestimmte Betriebspraktika
  • Potenzialanalyse und Berufsfelderkundung
  • Enge Kooperation mit der Agentur für Arbeit und aller am Bildungsprozess beteiligten Personen und Institutionen
  • Erlebnispädagogische Maßnahmen
  • Spezielle Angebote zur Förderung des sozioemotionalen Lernspektrums